Technische Universität Wien
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Sabine Plakolm-Forsthuber

Ihr Name und Ihr Titel

Sabine Plakolm-Forsthuber,  ao.Univ.Prof. Dr.

Geburtsjahr und Geburtsort

1959, Salzburg

Ihr Studium und eventuell Ihre spezielle Studienrichtung 

Kunstgeschichte/Italienisch

Was ist Ihr Forschungsschwerpunkt und wie sind Sie zu ihm gekommen? 

Architektur- und Kunstgeschichte 20. Jahrhundert, Architektur & Gender (z.B. Italienische Frauenklöster), Künstlerinnen.

Was waren wichtige Ereignisse, Personen oder Gegebenheiten, die Ihren wissenschaftlichen/beruflichen Weg begleitet haben und Sie dazu geführt haben, was Sie heute machen? 

Kunsthistorikererinnentagungen in Wien, Berlin, Trier etc., Univ.Ass. bei Univ. Prof. Dr. Gerold Weber am Institut für Kunstgeschichte TU Wien.

Glauben Sie, dass Ihr bisheriger Berufsweg beeinflusst wurde davon, dass Sie eine Frau sind? Was ist Ihnen aufgefallen? 

Nein, Kunstgeschichte ist ein Studium mit einem deutlichen Frauenüberhang, deshalb sind auch deutlich mehr Frauen als Männer auf Jobsuche, auch an den Universitäten.

Wie sehen Sie die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben in ihrer Situation? Was unterstützt die Vereinbarkeit? 

Ging und geht sehr gut, Karenz und Rückkehr an den Arbeitsplatz kein Thema, Flexibilität positiv, dennoch: ständiger Erfolgsdruck, Karriere schreitet deutlich langsamer voran als bei den männlichen Kollegen, solange Kinder klein sind ist der Publikations- und Vortragsoutput deutlich verlangsamt.

Haben Sie eine Empfehlung aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrungen, die Sie weitergeben
möchten?

Klare Ziele haben und sich davon nicht abbringen lassen, sich gut organisieren, gesellschaftspolitisches Engagement zeigen und vor allem gut vernetzten, insbesondere mit anderen Frauen.


Interviewdatum: 23. Februar 2012