Technische Universität Wien
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Veronika Shivaldova

Bei Ihrer Arbeit als Forscherin:

Was motiviert und fasziniert Sie?

Am aller meisten fasziniert mich mein Forschungsgebiet – Intelligente Fahrzeugkommunikation. Dieses Gebiet ist ganz modern, aber schon in wenigen Jahren sollen die neuartigen Systeme für weniger Unfälle und Staus auf Europas Straßen sorgen. Mit Hilfe drahtloser Kommunikation tauschen die Fahrzeuge Stausinformationen aus und können sich ein Bild ihrer Umgebung schaffen, welches weit in die Ferne reicht. Die größte Motivation für mich ist, dass meine Arbeit sehr praxisbezogen ist und die wichtigsten Forschungserkenntnisse daraus sehr bald in die Praxis umgesetzt werden. Das wird dabei helfen Menschenleben zu retten, denn alleine auf Österreichs Straßen ereigneten sich im Jahr 2010 mehr als 35.000 Unfälle.  

Was für Erfahrungen haben Sie für sich persönlich gesammelt?

Ganz besonders schätze ich die Vielfalt meiner Tätigkeit als Forscherin. Man bringt ständig neue Ideen ein, man setzt sie um, man experimentiert, analysiert Ergebnisse und zieht daraus Schlussfolgerungen. Die Teamarbeit spielt dabei eine wichtige Rolle, denn alles wird diskutiert, sowohl im engeren Kreis der Arbeitskollegen und Partner als auch auf internationaler Ebene. Man lernt sich selbst und seine eigene Arbeit erfolgreich zu präsentieren, die Meinung anderer zu akzeptieren sowie kritikfähig und flexibel zu sein. Durch die zahlreichen Diskussionen wird das eigene Wissen überprüft, ergänzt und gestärkt. Und obwohl man nie das Gefühl hat alleine gelassen zu werden, hat man genug Freiheit um kreativ zu sein und eigenverantwortlich zu handeln.

Interviewdatum: 18. Februar 2012

Medienbericht/Pressetext:

http://science.orf.at/stories/1677445/