Technische Universität Wien
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Sarah Reisenbauer

Bei Ihrer Arbeit als Forscherin:
 
Was motiviert und fasziniert Sie?

Meine Motivation und Faszination für das Forschen kann ich aus vielen verschiedenen Aspekten meiner Tätigkeit schöpfen: Ich entwickle sehr gerne neue Ideen, etwa wie ich an eine neue Aufgabe herangehen kann um eine möglichst gute und praktikable Umsetzung zu finden. Von außen betrachtet mag es dann oft wie Tagträumen aussehen aber das gehört nun mal dazu. Außerdem ist es für mich wichtig bei meiner Beschäftigung Neues zu lernen und dadurch auch immer wieder darüber staunen zu können wie die Welt so funktioniert. Ich sollte hier vielleicht erwähnen, dass ich Physikerin bin. Nachdem ich also viel taggeträumt, herumgetüftelt und gelernt habe, kann ich mein Konzept umsetzen und sehen ob es funktioniert. Eigene Ideen dann real geworden in einem Experiment vor sich stehen zu haben finde ich ein tolles Gefühl. Natürlich läuft meistens nicht sofort alles wie ich es mir vorgestellt habe und auch das ist für mich meist im Positiven eine neue Herausforderung. Nicht zuletzt ist für mich auch das Umfeld in dem ich arbeite sehr wichtig, denn ich bin um so motivierter in meinem Tun wenn es die Menschen um mich ebenso sind. 

Was für Erfahrungen haben Sie für sich persönlich gesammelt?

Die Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe, sind für mich vor allem positiv gewesen. Teils hängen sie direkt mit dem Arbeiten zusammen, zum Beispiel der mittlerweile zur Vertrautheit gewordene wissenschaftliche Laboralltag, die Teamarbeit und die notwendige analytische Denkweise. Die Abwesenheit von Routinearbeiten ist für mich ebenfalls sehr positiv. Eine weitere wichtige Erkenntnis für mich ist, dass KollegInnen oft sehr ähnliche Erfahrungen machen oder gemacht haben wie ich. Der Erfahrungsaustausch egal ob fachlich oder persönlich ist mir wichtig.

Interviewdatum: 27. Jänner 2015