Technische Universität Wien
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Prof.in Dr.in Simone Knaus

Warum haben Sie beim Mentoringprogramm mitgemacht, was war Ihre Motivation? Welche Erfahrungen und Erkenntnisse haben Sie persönlich mitgenommen?

Als ich, da ich Nachwuchsförderung generell sehr wichtig finde, zusagte, als Mentorin eine kleine Gruppe zu übernehmen, bin ich davon ausgegangen, dass es sich vor allem um ein „Geben“ handelt. Die positive Überraschung war die Erkenntnis, dass auch ich davon profitiere, denn abgesehen davon, dass die Einblicke in „nicht-chemische“ Forschungsprojekte äusserst interessant waren, haben mich die Themen, die meine Mentees auf die Wunschliste gesetzt haben, dazu gebracht, mein eigenes Arbeiten zu reflektieren. Der einzige Wermutstropfen war das Timing, denn ich wäre viel lieber zu einer Zeit Mentorin gewesen, als die Chancen auf eine Laufbahnstelle an einer österreichischen Universität größer waren.