Technische Universität Wien
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Ingrid Steiner

Ihr Name und Ihr Titel

Ingrid Steiner, Ao.Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr.

Geburtsjahr und Geburtsort

1952, Wien

Ihr Studium und eventuell Ihre spezielle Studienrichtung 

Technische Chemie, Studienzweig Biochemie und Lebensmittelchemie

Was ist Ihr Forschungsschwerpunkt und wie sind Sie zu ihm gekommen? 

Angewandte Forschung im Bereich Lebensmittelchemie und –technologie mit Spezialgebiet Lebensmittelverpackung.
Aufgrund des gewählten Studienzweiges und meines Diplomarbeitsthemas wurde ich damals Assistentin bei Prof.Washüttl, der mich dann zum im Jahr 1978 neu gegründeten Institut für Lebensmittelchemie und –technologie „mitnahm“.

Was waren wichtige Ereignisse, Personen oder Gegebenheiten, die Ihren wissenschaftlichen/beruflichen Weg begleitet haben und Sie dazu geführt haben, was Sie heute machen? 

Interesse für das multidisziplinäre Fachgebiet Lebensmittelchemie. Angebot von Prof.Washüttl, im damals neu gegründeten Institut für Lebensmittelchemie und –technologie eine Univ.Ass. Stelle anzunehmen. Die Aufbruchsstimmung an den Unis Ende der 1970er Jahre führte zu der Entscheidung, eine Unikarriere anzustreben.

Glauben Sie, dass Ihr bisheriger Berufsweg beeinflusst wurde davon, dass Sie eine Frau sind? Was ist Ihnen aufgefallen? 

Vielleicht ja; es hat mich schon immer gereizt, Nichtübliches auszuprobieren, und das war damals ein technisches Studium für eine Frau. Um dasselbe zu erreichen wie ein Mann, waren aber vergleichsweise größere Leistungen notwendig.

Wie sehen Sie die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben in ihrer Situation? Was unterstützt die Vereinbarkeit? 

Die Vereinbarkeit wird durch die Flexibilität in der Arbeitszeit unterstützt. Allerdings wurde vor meiner Habilitation von meinem damaligen Chef schon erwartet, dass ich weit über meine „normale“ Arbeitszeit hinaus anwesend bin. Mein damaliges zeitliches Engagement wäre mit Kindern nicht möglich gewesen.

Haben Sie eine Empfehlung aufgrund Ihrer beruflichen Erfahrungen, die Sie weitergeben
möchten?

Engagement für die Arbeit, ohne sich alles gefallen zu lassen, und kämpfen für die Dinge, die man erreichen will. 

Interviewdatum: 21. Februar 2012


Medienberichte/Pressetexte:

https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/6660/

https://www.femtech.at/user/11581